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Bürgermeister Matthias Guderjan

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Der Bürgermeister informiert

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,
zu Beginn einer Rückschau auf 2016, verbunden mit einem Blick auf das kommende Jahr, steht der Dank: 51 mal informierte Kenzingen aktuell alle Haushalte kostenlos zeitnah über kommunale Ereignisse, bevorstehende Veranstaltungen sowie aktuelle Angebote und Nachfragen.

Dank hierfür der im Rathaus zuständigen Mitarbeiterin Ruth Winterle, dem Primo Verlag Stockach, allen Inserenten sowie den Austrägerinnen und Austrägern, die jeden Freitag, auch bei widrigem Wetter, für die Zustellung gesorgt haben.
Mit 2016 geht ein Jahr zur Neige, das die Menschen weiter verunsichert hat. Der grausame Krieg in Syrien, die Terroranschläge in Europa, die Entwicklung in der Türkei, die Präsidentenwahl in den USA, hier die Morde in Freiburg und Endingen ergeben für viele Menschen Zukunftsängste, die Ventile suchen. So verloren die großen Volksparteien bei der Landtagswahl auch in Kenzingen erheblich zugunsten der Rechtspopulisten und ‚postfaktisch‘ ist das Wort des Jahres, das die zunehmende Bereitschaft beschreibt, Tatsachen zu ignorieren und selbst offensichtlich Falsches zu akzeptieren. Und so wird zuweilen nicht das tatsächlich gemeinsam Erreichte in den Blick genommen, sondern das vermeintlich nicht Erledigte beanstandet. Von dieser Entwicklung ist auch unsere Stadt nicht ausgenommen.
Dabei geht mit 2016 ein Jahr zu Ende, in dem Gemeinderat und Verwaltung mit einem umfangreichen Programm die Infrastruktur verbessert, die Lebensqualität und den Wohnwert für die Einwohner auch im Gemeindevergleich erhöht haben. Eine erfreuliche Entscheidung stand dabei gleich zu Beginn: Lang war der Weg bis zum Beschluss des Bundestages im Januar, den Neubau der geplanten Güterzuggleise entlang der Autobahn A 5 zu finanzieren.
Nach der Inbetriebnahme des Feuerwehrgerätehauses konnte 2016 das Notstromkonzept umgesetzt werden. Das Unwetter am 25. Juni hat gezeigt, wie schnell heute großflächig Hilfe vonnöten sein, aber hier auch geleistet werden kann. Zusätzliche Beiträge zum kommunalen Klimaschutz wurden mit der Erneuerung der Fenster des Rathauses Hecklingen, der Turn- und Festhalle sowie der Grundschule geleistet. Dazu zählen auch der Solarpark am Leopoldskanal, der zur dezentralen Energieerzeugung beiträgt und an dem über Kenzingen regenerativ Bürgerinnen und Bürger beteiligt sind, die Erneuerung der Beleuchtung in der Üsenberghalle sowie die energetische Sanierung des Gymnasiums. Dort erfolgte zusätzlich eine Ertüchtigung des Brandschutzes  und ebenfalls im Gymnasium wird derzeit der Fachbereich Physik umgebaut und komplett erneuert. Das Grundschulgebäude erhielt 2016 eine neue EDV-Vernetzung.
Mit der Wiederinbetriebnahme der Kindertagesstätte Wonnental wurde das Betreuungsangebot noch einmal erweitert. Der Bau des Mehrfamilienhauses an der Franzosenstraße steht vor dem Abschluss und stellt die Unterbringung der der Stadt zugewiesenen Flüchtlinge sicher. Mit dem Fachpflegeheim der Bruderhaus-Diakonie entsteht in der Wiesenstraße eine zusätzliche zeitgemäße soziale Einrichtung.
Der großen Nachfrage nach Wohnbauplätzen und Wohnungen Rechnung tragen das Baugebiet Breitenfeld 3, die Erschließung des Bereichs Weingarten in Bombach und das zur Bebauung anstehende Badenia-Areal entlang der Industriebstraße. Mit dem Verkauf von 6,5 Hektar Gewerbefläche an die Triaz-Gruppe und der baurechtlichen Anpassung des Industriegebietes befindet sich zudem eine große Gewerbeansiedlung in Vorbereitung.
Kenzingen ist gefragt wegen der Kinderbetreuungs- und Bildungseinrichtungen, wegen der guten Nahversorgung, der hervorragenden Verkehrsanbindung und der nahezu kompletten Infrastruktur. Diese erfuhr mit freiem WiFi in der Stadtmitte, erfährt mehr noch mit der Inbetriebnahme des ertüchtigten Breitbandnetzes zum Jahresende weiteren Zuwachs an Qualität.
Die Arbeit wird 2017 nahtlos weitergehen. Die Hauptstraße in der Kernstadt wird die Bürgerschaft gleich zu Beginn des Jahres weiter beschäftigen. Die Bestandsgleise der Rheintalschiene werden ab Februar mit Lärmschutzwänden versehen. Der Schulhof der Grundschule und die Aula des Gymnasiums stehen zur Sanierung an. Der Standort des alten Feuerwehrgerätehauses wird mit einer Kindertagesstätte in Kombination mit zwei Wohngruppen für Senioren nachgenutzt. Die Hochwasserschutzmaßnahmen in Nordweil und Bombach werden fortgesetzt, in Hecklingen soll der Wasserverbund mit Malterdingen und der Radweg von Malterdingen kommend umgesetzt werden. Mit dem Bereich Breitenfeld 4 befindet sich ein weiteres Wohnbaugebiet in Vorbereitung und auch die Nachnutzung des Coats-Mez-Areals steht weiterhin an.
Allein dieser kurze Abriss zeigt: Aufgabe von Gemeinderat und Verwaltung wird auch 2017 sein, die Stadt weiter in Richtung Zukunft auszurichten, sie auf allen Gebieten möglichst ausgewogen, nachhaltig zu entwickeln und dabei die finanzielle Leistungsfähigkeit der Stadt, aber auch der steuer- und abgabepflichtigen Bürger nicht über Gebühr zu beanspruchen. Nur so kann die Stadt ihre Schulden wie seit 2011 in jedem Jahr weiter verringern.
Die kommunale Infrastruktur ist wichtig, weil sie mit guten Betreuungs- und Bildungseinrichtungen, mit aktuellen Ver- und Entsorgungsanlagen die Grundlage für ein geregeltes Zusammenleben bildet. Mit Leben erfüllt diesen Rahmen letztlich erst eine aktive Bürgerschaft, die das gesellschaftliche Leben in der Stadt gestaltet.
Sei es die Fasnet gleich zu Beginn Jahres, sei es der 5. Boulevard Breisgau zur Jahresmitte 2016. Seien es die Kunsthandwerkermärkte mit verkaufsoffenem Sonntag, mit Bücherflohmarkt und Kinder- und Jugendtag, der Klausmarkt, der Weihnachtsmarkt. Das vielfältige Angebot der Kirchengemeinden, der Vereine, der Einrichtungen: Ausstellungen in Gemeindehaus, Sparkasse oder Rathaus. Konzerte in den Ortsteilen und der Stadt, Vorträge oder Projekte wie zuletzt die Sanierung des Brunnens vor dem Pflegeheim der Arbeiterwohlfahrt durch den Heimat- und Verkehrsverein. Dazu das sportliche Angebot das ganze Jahr über. Ein besonderer Höhepunkt 2016 war sicherlich die Präsentation des 23. Bandes der Pforte, die Städtepartnerschaft von Vinkovci und Kenzingen betreffend, zusammen mit einer Delegation aus der Partnerstadt. Mit dieser Dokumentation über Werden und Gegenwart dieser aktiven Verbindung hat sich die Arbeits-gemeinschaft für Geschichte und Landeskunde in Kenzingen e.V., haben sich alle Autoren auf kroatischer und deutscher Seite auch um unsere Stadt verdient gemacht.
Bleibt, allen ehrenamtlich Beteiligten am gesellschaftlichen und kulturellen Leben, an der Kommunalpolitik, Dank und Anerkennung zu versichern. Denn ungeachtet der offensichtlichen Verunsicherung von Teilen unserer Bürgerschaft gilt auch Ende 2016: Es geht uns hier so gut wie nie zuvor und unsere Stadt wurde erneut vor großen Unglücken bewahrt.
Allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern wünsche ich besinnliche und friedvolle Weihnachten, erholsame Feiertage sowie einen guten Start in das neue Jahr.
Zum Neujahrsempfang der Stadt am 6. Januar um 17 Uhr im Bürgersaal des Rathauses lädt für den Gemeinderat und persönlich herzlich ein

Ihr
Matthias Guderjan
Bürgermeister


 

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