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Bürgermeister Matthias Guderjan

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Der Bürgermeister informiert

für Mittwoch, den 25. Oktober 2017, laden die Stadt und das Planungsbüro FSP Stadtplanung Freiburg alle Bürgerinnen und Bürger ab 19.00 Uhr herzlich ein zu einem Bürgerforum "Gesamtstädtisches Entwicklungskonzept" (GEK) in die Aula des Gymnasiums.

Diese Veranstaltung soll als Form der Bürgerbeteiligung erneut Gelegenheit geben, sich aktuell über die Stadtentwicklung zu informieren, dabei persönliche Meinungen, Anregungen, Kritikpunkte in die Entscheidungsfindungen einfließen zu lassen und so aktiv an der Gestaltung unseres Gemeinwesens mitzuwirken.

Bürgerbeteiligung ist in Kenzingen die regelmäßig geübte Form der Mitwirkung, ein Verfahrensschritt nicht nur im Vorfeld von weitreichenden Gremienentscheidungen. Zu den Einwohnerfragestunden, zu Bürgerversammlungen, zum Arbeitskreis Stadtentwicklung der Lokalen Agenda und den seit Jahren angebotenen Jugend- und Seniorenforen sowie bürgerschaftlichen Wettbewerben kommen immer wieder Veranstaltungen, die zu speziellen Themen Information anbieten und Mitwirkung ermöglichen: So waren etwa die Altstadtsatzung, die Barrierefreiheit, die Innenstadt, die Oberflächenwasserbehandlung, die Schulentwicklung, die Verkehrsproblematik, der Wirtschaftsstandort und immer wieder die Ortsdurchfahrt Gegenstand von Einladungen zu Workshops, Werkstattgesprächen, Zukunftswerkstatt, Informationsveranstaltungen sowie Vorträgen, die unmittelbar zur Mitwirkung aufforderten.

Gesamtstädtisches Entwicklungskonzept: Natürlich gilt der  Entwicklung unserer Stadt insgesamt das Hauptaugenmerk der Arbeit des Gemeinderates, der Verwaltung und des Bürgermeisters. Das Gemeinwohl, der Interessenausgleich, auch das berechtigte Einzelinteresse und selbstverständlich die bestmögliche Erfüllung der kommunalen Aufgaben in Einklang zu bringen, ohne die Bürgerschaft wirtschaftlich über Gebühr zu beanspruchen, ist Voraussetzung dafür, dass die Menschen in Kenzingen sicher, gut und gerne leben. Ein Prozess der Erhaltung und der Entwicklung, der Verstetigung und des Wandels, der alle Beteiligten fortwährend herausfordert.

Das beginnt bei der Verwaltung, die ihre Dienstleistungen mehr und mehr den datentechnischen Möglichkeiten anpasst. Da ist die Feuerwehr, deren Aufgaben mittlerweile weit über die Brandbekämpfung hinausgehen und neben dem Ehrenamt hochtechnische Ausrüstung bedingen. In ihre Schulen investiert die Stadt fortwährend, um als Schulträger der Bildung vor Ort möglichst gute Bedingungen zu gewährleisten. Die Kinderbetreuung hat sich in den letzten Jahren außerordentlich entwickelt, die heute vielfältigen Betreuungsformen ziehen mit hohem Personal- und Sachaufwand ganz erhebliche Kostensteigerungen nach sich. Der Klimawandel erfordert Vorsorge hinsichtlich der sich häufenden Starkregen- und Sturmereignisse einerseits, andererseits lokale Beiträge zur Erzeugung regenerativer Energie und zur Energieeinsparung. Die Wasserversorgung und die Abwasserbeseitigung sind ständig den auch deshalb steigenden Anforderungen anzupassen. In Zeiten, in denen die örtlichen Vereinigungen und Vereine in zunehmender Konkurrenz zu kommerziellen und virtuellen Freizeitangeboten stehen, unterstützt die Stadt die Jugendarbeit und die Investitionen die Vereinigungen und Vereine vor Ort zuverlässig und im interkommunalen Vergleich großzügig.

Kinderbetreuung, Jugendarbeit, gut ausgestattete Schulen, geförderte Vereine, die Berücksichtigung der Bedürfnisse unserer älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger, auch das Angebot an zeitgemäßen Wohn- und Pflegeplätzen, der öffentliche Personennahverkehr, die Angebote für den täglichen Bedarf, die Ver- und Entsorgungsinfrastruktur, die Naherholungsangebote, Beiträge zum Klimaschutz und die Bewahrung der Identität von Bombach, Hecklingen und Nordweil sowie unserer Landschaft, dazu die vielfältige Einladung zur unmittelbaren Mitwirkung am gesellschaftlichen Leben: All das macht in der Summe die Lebensqualität hier in Kenzingen aus.

Die Stadt hat sich bezüglich der Wohngebiete in den letzten Jahrzehnten zunächst in Richtung Bombach, danach in Richtung Hecklingen und zuletzt in Richtung Herbolzheim entwickelt. Die neuen Baugebiete wurden um die Stadtmitte herum erschlossen, die wohnortnahe Versorgung erfolgte einerseits in unmittelbarer Nähe und an integrierten Standorten in fußläufiger Beziehung zum Stadtzentrum.

Der Siedlungsbereich ist insgesamt deutlich größer geworden. Dessen Anbindung an die Stadtmitte und die Entwicklung derselben ist eine zentrale Aufgabe, die ständig im Fokus von Gemeinderat und Verwaltung steht. Den Wohnwert der Altstadt zu erhöhen, das Angebot von Einzelhandel und Dienstleistungen zu erhalten und die Aufenthaltsqualität zu steigern sind Entwicklungsziele, die miteinander zu vereinbaren sind und austariert erreicht werden sollen. So sind hier seit Jahren Sanierungsgebiete festgelegt, in denen private Modernisierungsmaßnahmen aus Bundes-, Landes- und Stadtmitteln bezuschusst werden. Nach Verdrängung des Schwerlastverkehrs aus der Innenstadt konnte die Verlegung der Bundesstraße auf die vormalige Gemeindeverbindungsstraße erreicht werden. In der Folge nimmt diese mittlerweile nahezu den gesamten überörtlichen Durchgangsverkehr auf. In der Stadt selbst gilt jetzt weitgehend auch im Bereich der Ortsdurchfahrt Tempo 30.

Nach sehr eingehenden Diskussionen in öffentlichen Veranstaltungen und im Gemeinderat wurde im Juli die künftige Nutzung der Hauptstraße beschlossen. Dabei wird dem fließenden Verkehr weniger Raum als bisher zugestanden, zudem entfallen gegenüber bisher 13 Parkplätze. Möglichst barrierefrei soll der öffentliche Raum künftig mehr als bisher der fußläufigen Erschließung, als Ort für Begegnung, der Sondernutzung durch den Einzelhandel und die Gastronomie dienen und in der Summe die dann neugestaltete Stadtmitte in mehrfacher Hinsicht aufwerten.

Tiefbau, Beleuchtung, Bepflanzung und Möblierung werden erhebliche Investitionen erfordern, für die die Stadt Kenzingen zusätzliche Zuschüsse aus dem Denkmalschutzprogramm beantragt hat. Um damit Erfolg zu haben bedarf es der Zusammenfassung der Entwicklungsabsichten der Stadt in Form eines Gesamtstädtischen Entwicklungskonzeptes. Dies stellt die Vorhaben im Sanierungsgebiet in Zusammenhang mit den gesamtstädtischen Entwicklungen. Denn die künftige Funktion und Gestaltung der Stadtmitte ist sicherlich ein wichtiger Teil der Entwicklung Kenzingens – jedoch keinesfalls der einzige. Zu Stadterneuerung gehören auch Nachverdichtung, Wohnungsbau und Reaktivierung von Leerständen, die Lenkung, Entschleunigung und nach Möglichkeit Verringerung des Verkehrs, Breitbandversorgung und Digitalisierung, die Integration von Neubürgern und Geflüchteten, die Teilhabe von Senioren und Jugend.

Fürwahr eine breite Palette an Themen. Unablässig und selbstverständlich ist dabei wiederum die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger, das erneute Angebot, mitzuwirken und individuelle Beiträge zu leisten. Die herzliche Einladung zum Bürgerforum am 25. Oktober um 19 Uhr in der Aula des Gymnasiums verbindet mit der Hoffnung auf gute Teilnahme

 

Ihr
Matthias Guderjan
Bürgermeister

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