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Bürgermeister Matthias Guderjan

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Der Bürgermeister informiert

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,
mit dieser Ausgabe von Kenzingen Aktuell werden Sie zum 51. und letzten Mal im Jahr 2019 zeitnah und kostenlos über Ereignisse in der Stadt und ihren Einrichtungen, über anstehende Veranstaltungen sowie aktuelle Angebote informiert. Hergestellt wird das Mitteilungsblatt vom Primo Verlag Stockach, die Produktion wird über Anzeigen finanziert, die Austräger werden von der Stadt bezahlt, der jährliche Aufwand für die Verteilung beziffert sich auf rund 20.000 €.

Zum Jahresende 2019 dankt die Stadt für die Bürgerinnen und Bürger herzlich dem Primo-Verlag und dessen Beschäftigten, allen Inserenten, Austrägerinnen und Austrägern und insbesondere Frau Alexandra Braun, die Woche für Woche den redaktionellen Teil von Kenzingen aktuell zusammengestellt hat, für diesen wöchentlichen Service.

Die letzte Ausgabe des Jahres dient traditionell einem Rückblick auf die vergangenen zwölf Monate sowie einer Vorschau auf das kommende Jahr: Gleich zu Jahresbeginn erfolgte die Inbetriebnahme der Kindertagesstätte Franziskanergarten mit 65 neuen Betreuungsplätzen. Im selben Gebäude wurden von der Arbeiterwohlfahrt Freiburg 30 zeitgemäße Seniorenwohnplätze geschaffen. In Verbindung mit der im Bau befindlichen Erweiterung des Kreisseniorenheims St. Maximilian-Kolbe werden so in kurzer Zeit rund 8 Mio. € für die Seniorenbetreuung in Kenzingen eingesetzt – ein Standortvorteil, der seitens der Stadt außerordentlich geschätzt wird.

Die Stadt hat mit der Kindertagesstätte Franziskanergarten, der Fertigstellung des Grundschulhofes, der Erneuerung des Nebentraktes der Üsenberghalle sowie der Sanierung der Aula des Gymnasiums zuletzt rund 5.5 Mio. € in die Kinder-und Jugendbetreuung sowie die Bildung investiert. Die größte Baumaßnahme in der Kernstadt ist derzeit der Umbau der Hauptstraße für rund 4 Mio. €, der die zweite Jahreshälfte geprägt hat und Ende 2020 abgeschlossen sein soll. In Hecklingen wurde der Radweg entlang der B3 fertiggestellt und die Erschließung des 3. Abschnitts des Baugebietes Kapellenäcker begonnen. In Nordweil schreitet die jahresübergreifende Hochwasserschutzmaßnahme voran, in Bombach füllt sich nach zögerlichem Beginn zusehends das Baugebiet Weingarten.

Auch von privater Seite wurde in der Stadt erheblich investiert. Im Zuge der Nachverdichtungen auf dem vormaligen MEZ-Gelände und dem Kleiserareal entstehen 140 neue Wohneinheiten ohne Inanspruchnahme zusätzlicher Flächen. Das Nahversorgungszentrum im Norden wurde Mitte November in Betrieb genommen. Die Gewerbeansiedlungen der Firmen ENZ und Emons verdichten das Gewerbegebiet jenseits der Bahn und mit der Trampolinhalle hatte ein zusätzliches Freizeitangebot einen guten Start.

Ungeachtet dessen ist nicht alles erledigt, was 2019 vorgesehen war. Das Städtebauliche Entwicklungskonzept Nord wurde nicht entschieden, hier gehen die Positionen von ‚Kein weiterer Fläschenverbrauch‘ bis ‚Erschließen, was im Flächennutzungsplan ausgewiesen ist’ weit auseinander, auch wiederholte Beratungen haben hier noch kein Ergebnis gezeitigt. Zudem ließ die Bestätigung des Standortes des neuen Betriebshofes durch den Gemeinderat keine Ruhe einkehren, die Planung hat sich so weiter verzögert.

Der Stadteingang Nord, der Neubau Betriebshof und der Umbau der Hauptstraße haben den Kommunalwahlkampf beherrscht und die Zusammenarbeit im Gemeinderat belastet. Mit Beginn des zweiten Halbjahres hat sich ein in großen Teilen veränderter Gemeinderat gebildet: Mit vier Sitzen weniger und sieben neuen Stadträten hat das Gremium seine Arbeit mit neuem Schwung aufgenommen und in der letzten Sitzung des Jahres den ersten Haushalt des neuen Jahrzehnts einstimmig beschlossen.

Und dieser Haushalt zeigt: Auch 2020 wird es an Aufgaben nicht mangeln. Neben den Fortsetzungsmaßnahmen Hauptstraße und Hochwasserschutz Nordweil stehen das Städtebauliche Konzept Nord und der Betriebshof weiter auf der Agenda. Die Betriebserlaubnis für die Kläranlage ist zu erneuern, der Hochwasserschutz in Bombach, die Wasserversorgung in Hecklingen sind voranzutreiben, die Erschließung des Industriegebietes West IV ist zu ergänzen und die des Wohnbaugebietes Breitenfeld IV zu leisten. Ein Handlungskonzept soll die Entwicklung der Innenstadt fördern und über den Bau einer Schulsporthalle in Hecklingen muss ein Grundsatzbeschluss befinden. Dazu kommen die Herausforderungen, deren Ursachen nur mittelbar in der Stadt selbst verortet sind infolge von Klimawandel und Mobilitätsentwicklung, Wohnraummangel und Digitalisierung mit einem Strukturwandel auf kommunaler Ebene in der Folge, der die Stadt in den kommenden Jahren beschäftigen wird.

Sicher wird es auch künftig nicht gelingen, allen Ansprüchen, Erwartungen und Belangen in gleicher Weise gerecht zu werden. Gemeinderat und Verwaltung sind gefordert, zusammen mit der Einwohnerschaft ergebnisorientiert zusammenzuarbeiten mit dem Ziel, die Lebensqualität und den Wohnwert in Kenzingen weiter zu entwickeln, unser Gemeinwesen gut für die Zukunft aufzustellen. Informationsveranstaltungen und Einwohnerversammlungen, Senioren- und Jugendforum, Achtklässlertag, der Kinder- und Jugendtag, die Lokale Agenda, der Energietag, die Homepage, der Facebook-Auftritt und Kenzingen Aktuell informieren und fordern zur Mitwirkung an der Entwicklung unserer Stadt auf.

Der Dank der Stadt für die Arbeit in 2019 gilt den Stadträtinnen und Stadträten, die in 33 Sitzungen 363 Tagesordnungspunkte behandelt haben. Dank auch den Ortsvorstehern und den Ortschaftsräten für ihren Einsatz vor Ort sowie allen Beschäftigten der Stadt, die 2019 in einem für viele nicht einfachen Jahr verantwortungsvoll und mit großem Einsatz gearbeitet haben. Dank gilt dazu allen Kandidatinnen und Kandidaten der Kommunalwahlen im Mai sowie natürlich den ehrenamtlich tätigen Mitbürgerinnen und Mitbürgern, die in der Freiwilligen Feuerwehr, dem DRK, den Kirchengemeinden, Vereinen, Schulen und KiTas für die Gemeinschaft wirken, die Stadt in der Lokalen Agenda, dem Seniorenbeirat oder den Initiativen AHA und Zeki mitgestalten. Ohne die Beteiligung und die Leistungen im Ehrenamt bliebe die Bürgergesellschaft eine Idee ohne Inhalt, eine leere Hülse.

Im November nahm die Stadt Abschied von Stefan Bilharz, der über Jahrzehnte hinweg die Entwicklung hier mit geprägt hat. Dennoch ist es nicht selbstverständlich und deshalb auch für 2019 in Dankbarkeit festzuhalten, dass Kenzingen und unsere Region erneut vor großen Unglücksfällen, Unwettern und anderem Unbill bewahrt geblieben sind. Und wenn an dieser Stelle Wünsche geäußert werden dürften, wäre genau das auch die Bitte für das Jahr 2020.

Schon heute lade ich auch im Namen des Gemeinderates herzlich ein, das neue Jahr am 6. Januar 2020 ab 17 Uhr anlässlich des Neujahrsempfangs gemeinsam zu beginnen. Wichtiger Hinweis: Der Neujahrsempfang findet erstmals in der Aula des Gymnasiums statt – für die Gäste im Sitzen.

Ich wünsche allen Einwohnerinnen und Einwohnern ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Start in das erste Jahr des neuen Jahrzehnts. Mit den Festtagen und dem Jahreswechsel stehen einige ruhigere Tage bevor, die der Familie, der Besinnung, der Begegnung und nicht zuletzt der Erholung dienen mögen, wünscht

Ihr
Matthias Guderjan
Bürgermeister

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