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Der Bürgermeister informiert

Bürgermeister Matthias Guderjan
Bürgermeister Matthias Guderjan
Veröffentlicht am Mittwoch, 22. Dezember 2021
Sehr geehrte Einwohnerinnen und Einwohner, diese Ausgabe von Kenzingen Aktuell informiert zum 51. Mal und wie jede Woche im Jahr 2021 über Ereignisse, Termine und Angebote in unserer Stadt und ihren Ortsteilen.

Seit vielen Jahren liegt die Herstellung des Mitteilungsblattes in den Händen des Primo-Verlages Stockach, nach wie vor wird es über Anzeigen finanziert und ist für die Leserinnen und Leser kostenlos.

Zum Jahresende 2021 dafür herzlichen Dank namens der Einwohnerinnen und Einwohner dem Primo-Verlag, allen Inserenten, Austrägerinnen und Austrägern, sowie Frau Alexandra Braun, die den redaktionellen Teil Woche für Woche zusammengestellt hat.

Mit dem zu Ende gehenden Jahr verbunden sei an dieser Stelle ein Rückblick auf die vergangenen zwölf Monate sowie eine Vorschau auf das vor uns liegende Jahr 2022.

Entgegen den Erwartungen war auch 2021 insgesamt geprägt von der Corona-Pandemie. Das Jahr startete im Lockdown, ohne Neujahrsempfang, ohne Fasnet und Hauptversammlungen, stattdessen mit Impfungen, das Kreisimpfzentrum hier nahm im Januar seinen Betrieb auf, das Schnelltestzentrum im Rathaus folgte im März. Nach ständig neuen Verordnungen und wechselnden Inzidenzen das Jahr über endet dieses ähnlich wie es begann: Es wird geimpft, es wird getestet, Maskenpflicht allenthalben und der Appell Kontakte zu meiden. Die Pandemie hat das Leben auch hier in der Stadt bestimmt, niemand konnte sich entziehen, jeder war von den Folgen persönlich betroffen.

Was bleibt vom zu Ende gehenden Jahr greif-, sicht- und erlebbar oder in der Erinnerung?

Im Januar konnte das Gerüst am Rathaus nach Abschluss der vom Land geförderten Sanierung von Dach und Fassade abgebaut werden. Im Februar wurde die Digitalisierung des Gymnasiums abgeschlossen, der Glasfaseranschluss folgte wenig später. Bis heute ist die Stadt hier nicht zuletzt dank guter Zusammenarbeit mit der Schulleitung und den zuständigen Pädagogen vielen Schulträgern weit voraus. Im März erfolgte die Freigabe der neu gestalteten Hauptstraße, waren fast zwei Jahre Baustelle endlich Geschichte. Der Umbau hat seither viel Lob erhalten. Auch hier gilt dem Land Dank für die Förderung, ebenso den Anliegern und Einzelhändlern für ihren Langmut mit den Erschwernissen.

Im April konnte die Sanierung der Schlammentwässerung auf der Kläranlage abgeschlossen werden, dazu nahmen konkrete Planungen für die künftige Abwasserbeseitigung Gestalt an. Im Mai begann ein weiterer Bauabschnitt des Hochwasserschutzes in Nordweil, dort strebt dieses Mehrjahresprojekt langsam dem Ende entgegen und erste Nutzen zeigen sich bereits. Im Juni endete die Erschließung des Baugebietes Breitenfeld IV, zwischenzeitlich füllt sich dieses Wohnbaugebiet, eine zweite Tranche der städtischen Bauplätze ist vergeben. Im Juli konnte nach 33 Jahren die Flurbereinigung Hecklingen abgeschlossen werden, über Jahre hinweg wurde in diesem Zug die Infrastruktur dort verbessert.

Im August begann die Erneuerung der Sanitäranlagen des Gymnasiums, hier wendet die Stadt als Schulträger nach der Sanierung der Aula und der Digitalisierung wiederum fast eine Million Euro auf, um beste Voraussetzungen für die Schülerrinnen und Schüler zu gewährleisten. Im September wurde die Sanierung der B3 zwischen Herbolzheim und Hecklingen abgeschlossen, in dem Zuge wurde auch der Radweg von Kenzingen nach Hecklingen erneuert.

Im Oktober sprudelte dann endlich das Wasserspiel vor dem Rathaus, wurden Bänke in der Hauptstraße gestellt, noch fehlen die Markierungen, die den Standort der ehemaligen Stadttore kennzeichnen sollen. Im November wurden die Arbeiten zur Sanierung der Klostergasse vergeben, der Baugrunduntersuchung folgt aktuell die Baustelleneinrichtung. Im Dezember schließlich wurden in konstruktiven Haushaltsberatungen öffentlich die Weichen für das kommende Jahr gestellt.

In der Summe und ungeachtet der Pandemie wurde also auch 2021 investiert in Bildung, Infrastruktur, Stadtentwicklung und Hochwasserschutz.

Daneben positiv in Erinnerung bleiben werden hoffentlich die wenigen öffentlichen Ereignisse des Jahres, begonnen mit der Reihe Improtopia, Theater und Musik im Alten Grün, gefolgt vom Naturparkmarkt dort, alles auf Abstand, aber gut besucht. Das 8. Holzbildhauersymposium fand unter beinahe normalen Umständen großes Interesse, Veranstaltungshöhepunkt war der Kenzinger Herbst mit Bürgerempfang und der Verleihung der Ehrenplakette der Stadt für den scheidenden Feuerwehrkommandanten Karl Weiß. Im Herbst schnellte dann die Inzidenz erneut in die Höhe und das gesellschaftliche Leben nach unten, schon das Konzert der Stadtkapelle fand unter diesem Vorzeichen statt, der Klausmarkt und der Weihnachtsmarkt mussten letztlich abgesagt werden.

Und so beginnt auch das Jahr 2022 wieder ohne Neujahrsempfang, aber die Zunahme der Impfungen lassen auf mehr Normalität in 2022 zumindest hoffen. Das öffentliche Leben wird ungeachtet dessen ebenso weitergehen wie die gemeinsame Arbeit an der Entwicklung unserer Stadt.

Der Sanierung der Klostergasse folgen die der Pommernstraße und des Niederbergwegs, die Resterschließung des Industriegebietes West IV steht an und die Wasserversorgung in Hecklingen muss zeitnah abgeschlossen werden. Der Baubeginn des neuen Betriebshofes steht ebenso an wie der des Forsthofes und es ist zu hoffen, dass der Ausbau der Glasfaser durch genügend viele Interessenten großflächig erfolgen kann. Die Planung des Wohnbaugebietes Breitenfeld V steht an, über die des Bereiches Pfannenstiels wird im ersten Quartal der Bürgerentscheid befinden. Die Zukunft der Abwasserbeseitigung steht ebenso auf der Agenda wie der Erörterungstermin zum Planfeststellungsabschnitt 8.0 der Rheintalschiene. Die Revitalisierung der Innenstadt, der kommunale Klimaschutz, die Sicherstellung der Kinderbetreuung bleiben genauso Dauerthemen wie die Seniorenarbeit mit der anstehenden Befragung und die Jugendbeteiligung.

Dazu wird die Integration der neu nach Kenzingen ziehenden Einwohnerinnen und Einwohner gemeinsames bürgerschaftliches Engagement erfordern: In den Vereinen, die es in Zeiten der Pandemie noch schwerer haben als ohnehin schon, in den Kirchengemeinden. Der Einsatz im Ehrenamt ist für die Gemeinschaft schlicht unverzichtbar. Geleistet etwa in der Feuerwehr, die Tag für Tag mehr und mehr gefordert wird. Oder im Roten Kreuz, das in der anhaltenden Krise wertvolle Dienste leistet. Dazu in der Lokalen Agenda, dem Seniorenbeirat, den Bürgerinitiativen und den Elternbeiräten der Schulen und der KiTas. Und natürlich nicht zuletzt sondern zuvorderst im Gemeinderat und in den Ortschaftsräten. Allen ehrenamtlich Tätigen sei an dieser Stelle herzlich gedankt.

Mein Dank gilt zudem allen Bediensteten der Stadt, die ihre Arbeit das ganze Jahr über unter erschwerten Bedingungen für die Allgemeinheit verrichtet haben.

Ich wünsche allen Einwohnerinnen und Einwohnern ein frohes Weihnachtsfest, einige erholsame Tage und einen guten Start nach 2022. Möge unsere Stadt auch im kommenden Jahr vor Unglück und großen Schadensereignissen verschont bleiben, die Krise gemeinsam überwunden werden und es gelingen, das kommende Jahr miteinander zu gestalten, wünscht sich zum Jahresende

Ihr Matthias Guderjan
Bürgermeister