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Abbrennen von Rebböschungen nach § 39 Abs. 5 Bundesnaturschutzgesetz verboten

Bundesnaturschutzgesetz
Bundesnaturschutzgesetz
Veröffentlicht am Mittwoch, 21. Februar 2018
Es besteht die Möglichkeit, eine Ausnahmegenehmigung zu beantragen. In den letzten Jahren wurde der kontrollierte Feuereinsatz im Rahmen einer breit angelegten Ausnahmegenehmigung (Allgemeinverfügung) des Regierungspräsidiums Freiburg in den Weinbaugebieten des Kaiserstuhls, Tunibergs und der Breisgauer Vorbergzone erlaubt.

Diese Erlaubnis wird diesen Winter nicht mehr erteilt, da es in den zurückliegenden Jahren zu viele Regelübertritte seitens der Grundstücksbewirtschafter gab, die nun dazu führten, dass diese allgemeine und weitreichende Regelung künftig nicht mehr erteilt werden kann.

Es besteht jedoch die Möglichkeit für Grundstücksbewirtschafter, eine Ausnahmegenehmigung vom allgemeinen Flämmverbot bei der zuständigen Unteren Naturschutzbehörden des jeweiligen Land- bzw. Stadtkreises zu beantragen.

Für den Ausnahmeantrag müssen folgende Unterlagen eingereicht werden:

  • Kartenskizze mit Flurstücksnummern, auf der die (Böschungs-)Bereiche, die geflämmt werden sollen, deutlich eingezeichnet sind
  • Eine Kopie der Lizenz zum Feuereinsatz
  • Ein formloses Antragsschreiben an die zuständige Untere Naturschutzbehörde (Folgende Angeben werden unbedingt benötigt: Verantwortlicher, Anschrift mit Telefon und wenn möglich E-Mailadresse)

Die Genehmigung kann für maximal drei Jahre erteilt werden und ist gebührenfrei. Ein Antragsvordruck kann hier abgerufen werden.

Wir weisen nochmals deutlich darauf hin, dass jedes Flämmen der Böschung ohne ausdrückliche Genehmigung verboten ist.

Freiburg, den 18.12.2017
Umweltschutzamt – Untere Naturschutzbehörde