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Die Erinnerungsarbeit von Beate und Serge Klarsfeld

Beate und Serge Klarsfeld
Beate und Serge Klarsfeld
Freitag, 23.10.2026, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr
Evangelisches Gemeindehaus

Vortrag am 23.10.2026 beim Heimat- und Verkehrsverein Kenzingen von Norbert Klein Die Erinnerungsarbeit von Beate und Serge Klarsfeld Neben Simon Wiesenthal dürfte das Ehepaar Klarsfeld die meisten Holocaust-Täter des Hitlerregimes aufgespürt haben. Serge Klarsfeld, der als Kind die Judenverfolgung in Frankreich in einem Versteck überlebt hatte, stellte sich gemeinsam mit seiner deutschen Frau Beate die Lebensaufgabe, möglichst viele untergetauchte NS-Verbrecher vor Gericht zu bringen. Beate Klarsfeld kam 1968 in die Schlagzeilen, weil sie den damaligen Bundeskanzler Kurt Georg Kiesinger als Nazi bezeichnete und wegen seiner NS-Vergangenheit öffentlich ohrfeigte. Beate und Serge Klarsfeld trugen aussagekräftige Beweise gegen Kurt Lischka zusammen, der als Befehlshaber der Sicherheitspolizei in Paris mehr als 73.000 Juden in Auschwitz bringen ließ. Ein Gericht verurteilte ihn 1979 zu zehn Jahren Haft. Dank der Recherchen des Ehepaares erhielt 1987 Klaus Barbie eine lebenslängliche Haftstrafe wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Beate und Serge Klarsfeld erhielten für ihr Wirken in Israel höchste Auszeichnungen, 2016 verlieh ihnen Bundespräsident Joachim Gauck das Bundesverdienstkreuz. Neben der Darstellung des Wirkens des Ehepaars wird über deren Recherchearbeit, die auch für die Erforschung der jüdischen Schicksale aus dem Kreis Emmendingen von Bedeutung sind, berichtet. Denn vor 86 Jahren wurden am 22. Oktober 1940 alle jüdischen Familien in Baden und in der Saarpfalz in das südfranzösische Internierungslager Gurs verschleppt. Freitag, 23. Oktober 2026, 19.00 Uhr, Evangelischen Gemeindehaus, Offenburger Straße 21 in Kenzingen Beate und Serge Klarsfeld erhielten 2016 das Bundesverdienstkreuz


Anschrift des Veranstaltungsortes

Evangelisches Gemeindehaus
Offenburger Straße 21
79341 Kenzingen
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