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Hochwasserschutz Kenzingen - Entlastungsgraben fertig gestellt

v.l.n.r. Gerd Munding (LRA), Bürgermeister Matthias Guderjan, Frank Bohnert (Wald+Corbe), Matthias Groteklaes (RP), Mirjam Koessler (IUS)
v.l.n.r. Gerd Munding (LRA), Bürgermeister Matthias Guderjan, Frank Bohnert (Wald+Corbe), Matthias Groteklaes (RP), Mirjam Koessler (IUS)
Veröffentlicht am Donnerstag, 7. August 2014
Mit dem Spatenstich am 29. August 2013 wurde mit dem Bau des Entlastungsgrabens zwischen dem Dorfbach und der Alten Elz im Rahmen des Hochwasserschutzes Kenzingen begonnen.

Rechtzeitig vor dem Dauerstarkregen ab dem 20. Juli 2014 konnte der Graben fertiggestellt werden und er hat sich gleich bewährt.

Zur Einweihung und Übergabe an die Öffentlichkeit trafen sich am 30. Juli 2014 Behördenvertreter, Stadträte , Planer und Vertreter der ausführenden Firmen. Bürgermeister Matthias Guderjan informierte über den Hergang und Ablauf der Baumaßnahme und betonte, wie wichtig dieser rund ein Kilometer lange Entlastungsgraben für den Hochwasserschutz der Stadt Kenzingen ist. Über das Grabensystem werden bei Starkregenereignissen die Wassermassen vom Dorfbach abgeleitet und der Alten Elz zugeführt. Dadurch erst stehen im Dorfbach freie Kapazitäten für das einzuleitende Oberflächenwasser der nördlichen Baugebieten entlang der Bombacher Straße zur Verfügung.

Sichtlich beeindruckt waren die Teilnehmer über die Größe der Maßnahme, die mit durch das Anlegen eines Bewirtschaftungsweges entlang des Entlastungsgrabens mit Flachwasserzonen zustande gekommen ist. Sechs Brücken und ein Steg wurden zur Erschließung der landwirtschaftlichen Flächen gebaut.

Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 1,2 Millionen Euro, wobei sich das Land Baden-Württemberg mit einem Förderbeitrag von rund 980.000 Euro beteiligt. Bürgermeister Matthias Guderjan bedankte ich bei allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit und das gelungene Bauwerk.