Kenzingen stellt neues Kinderschutzkonzept vor: Ein gemeinsames Werk voller Verantwortung, Herz und Haltung

Besonders bemerkenswert: Das Konzept wurde von den KiTa-Leitungen gemeinsam mit der internen pädagogischen Fachberatung der Stadt ausgearbeitet. In zahlreichen Gesprächen, Erfahrungsrunden und intensiver fachlicher Abstimmung entstand ein Werk, das tief aus der Praxis kommt – geprägt von Menschen, die jeden Tag mit Kindern arbeiten und wissen, was sie brauchen, um sich geschützt entfalten zu können.
Das Konzept beschreibt nicht nur die verschiedenen Formen von Gewalt und legt verbindliche Verhaltensregeln fest, sondern schafft eine liebevolle und klare Haltung gegenüber Kindern. Es zeigt Wege, wie Kinder ihre eigenen Grenzen spüren, aussprechen und schützen lernen – und wie Erwachsene sie dabei unterstützen. Die Mitarbeitenden verpflichten sich zu Achtsamkeit, Transparenz und einer Sprache der Wertschätzung. Fortbildungen, klare Interventionspläne und ein offener Umgang mit Beschwerden sind feste Bestandteile des Schutzgedankens.
Zentrales Ziel bleibt: Kein Kind soll mit Grenzverletzungen, Übergriffen oder Gewalt allein sein. Ob ein Verdacht in der Familie, in der Kita oder im Miteinander der Kinder entsteht – das Konzept gibt klare, verlässliche Schritte vor und stellt sicher, dass Fachkräfte, Eltern und externe Stellen eng zusammenarbeiten. Die pädagogische Fachberatung der Stadt spielt dabei eine aktive Rolle und unterstützt die Teams vom ersten Verdachtsmoment bis zur Lösungsfindung.
Mit dem neuen Kinderschutzkonzept schafft Kenzingen einen Raum, der Kindern mehr als Sicherheit bietet: Er schenkt ihnen Vertrauen, Schutz und ein Zuhause auf Zeit. „Nun gilt es, dieses Schutzkonzept lebendig zu halten“, so Bürgermeister Schwier.
Es ist ein gemeinsamer Auftrag – und ein Versprechen an jedes Kind, das in einer KiTa der Stadt Kenzingen groß wird.




