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Nacherörterung Rheintalbahn: Autobahnparallele punktet

Nacherörterung Rheintalbahn
Nacherörterung Rheintalbahn
Veröffentlicht am Freitag, 20. November 2009
Vom 18. - 20. November 2009 wurde in der Breisgauhalle in Herbolzheim das Gutachten des Regionalverbandes Südlicher Oberrhein zur autobahnparallelen Führung der Neubaugleise im Zuge der Erweiterung der Rheintalbahn erörtert.

Im Vergleich zur Antragstrasse der DB AG konnte die auch von Kenzingen geforderte Führung entlang der Autobahn zwischen Offenburg und Riegel vor allem in Sachen Naturschutz und Lärmverträglichkeit klar punkten. Einvernehmliche Lösungen mit den die Antragstrasse der DB AG befürwortenden Kommunen oder gar der DBProjektBau GmbH sind aber weiterhin nicht in Sicht. Landes- und Bundespolitik sowie der Projektbeirat bleiben hier unmittelbar gefordert.
Die Stadt Kenzingen dankt allen Bürgerinnen und Bürgen, die sich aktiv oder als Publikum an der Nacherörterung beteiligt haben, dem Regionalverband mit Direktor Dr. Dieter Karlin sowie den beauftragten Gutachtern, den Landräten Hanno Hurth und Frank Scherer, Bürgerprotest Bahn e.V. und IG Bohr sowie der Stadt Herbolzheim. Mit Blick auf die Entscheidung im Markgräflerland die abschließende Forderung der Stadt: Das Regierungspräsidium möge zu dem Ergebnis gelangen, dass die Bahnplanung zwischen Offenburg und Riegel so nicht ge-nehmigungsfähig ist, weil diese die Probleme durch die erheblichen Lärmbelästigungen in Lahr, Mahlberg, Ringsheim, Herbolzheim und Kenzingen ungelöst lässt.